Den Garten sommerlich herrichten
Die warme Jahreszeit gibt reichlich Anlass, sich häufig im Garten aufzuhalten und sich auch angemessen um diesen zu kümmern, anstatt nur in der Sonne zu liegen und dem Gras beim Wachsen zuzuschauen. Wer sich in seinem grünen Zimmer wohlfühlen möchte und den anerkennenden Blick des Nachbarn so mag, der kommt nicht umhin, hier und da mal Hand anzulegen.
Mit Sommerblumen Farbe in den Garten bringen
Schon im Frühling sollte möglichst damit begonnen werden, derart vorzusorgen, dass im Sommer eine volle Blütenpracht den Garten bestimmt. Bunte Blumen, die Hitze gut vertragen und sich auch von dem einen oder anderen Schauer nicht unterkriegen lassen, sind quasi Pflicht, wenn es um die jahreszeitgemäße Herrichtung des Blumenbeetes geht. Fleißiges Lieschen, Dahlien, Begonien und natürlich Stiefmütterchen sorgen für ein wahrhaftiges Blütenmeer, das sich aus eindrucksvollen Farben zusammensetzt. Durch sie herrscht wieder Leben in dem Garten und ein Aufenthalt wird durch optische Reize zum echten Abenteuer. Eine Oase des Wohlfühlens und der Entspannung erfordert aber auch sorgsame und regelmäßige Pflege. Sommerblumen bevorzugen natürlich einen Standort in der prallen Sonne, doch auch zeitweise schattige Plätzchen reichen vielen anpassungsfähigen Pflanzen zum Erblühen. Damit man viele Wochen Freude an der Blütenpracht hat, ist es notwendig, fortwährend nach Unkraut Ausschau zu halten und dieses gegebenenfalls, ebenso wie verwelkte Blätter, zu entfernen. Größere Exemplare benötigen manchmal eine Stütze durch das An- oder Zusammenbinden. Handelt es sich um einen besonders trockenen Sommer, in dem nicht ein- oder zweimal die Woche ein erfrischender Regenguss die Beete bewässert, dann müssen in jedem Fall manuell Vorkehrungen für eine ausreichende Wasserversorgung getroffen werden. Diese sollte am besten nahezu täglich und jeweils spätabends geschehen.
Mit Tonwaren für mediterranes Ambiente sorgen
Nicht nur Pflanzen, sondern auch Accessoires können dabei behilflich sein, eine sommerliche Atmosphäre hervorzurufen, selbst wenn die Sonne einmal nicht scheinen sollte. Dekorative Pflanzentöpfe aus Terrakotta sorgen für ein mediterranes Flair und bringen einen Hauch Toskana in die heimische Grünanlage. In erdigen Farben sorgen sie für eine ruhige und aufgeregte Stimmung, sodass auch die Entspannung keinesfalls zu kurz kommt. Krüge und Schalen aus dem gleichen Material schaffen ein stimmiges Bild und sind obendrein neben ihrem dekorativen Charakter auch noch funktional.
Neue Wege beschreiten
Auch anhand von Wegplatten lässt sich dem Garten ein Gesicht geben. Als Markierung des Pfades erhalten sie besondere Aufmerksamkeit und liegen jedem Besucher sofort zu Füßen. Anstatt genormter, rechteckiger Zuschnitte machen besonders unregelmäßig geformte Platten richtig was her, verleihen der gesamten Anlage Spannung, schaffen Natürlichkeit und zeugen von Einfallsreichtum. Sogenannte Polygonplatten – oft aus Naturstein und mal kleiner, mal größer – lassen sich wie ein Mosaik zusammenlegen und verhindern, dass der Garten aussieht, wie am Reißbrett entstanden.
