Kerze oder Rentier? Beliebte Winterdeko
Hat die kalte Jahreszeit erst ihre weißen Matten auf den Straßen und Wegen verteilt, so zieht es viele Menschen in die warmen Stuben. Natürlich ist es ebenso schön, den Schnee bei einer gelungenen Rodelpartie oder einem geruhsamen Winterspaziergang zu genießen. Doch lieber kuschelt man sich daheim in eine warme Decke und lässt bei Tee und Kerzenschein das Jahr ausklingen. Mit einer angenehmen Winterdeko geht das gleich noch mal so gut.
Die Grenzen des guten Geschmacks
Zugegeben, über die unterschiedlichen Geschmäcker lässt sich vortrefflich streiten. Was dem einen gefällt, weiß der andere nicht recht zu schätzen. Eine gelungene Winterdeko sollte daher nicht polarisieren. Es gibt genug Attribute der kalten Monate, die sich als Schmuckelement in die eigenen vier Wände holen lassen. Eher unschön ist es dabei, dem Trend einer ausufernden Weihnachtsbeleuchtung zu folgen. Die meist grellen und auch über weite Entfernungen wahrnehmbaren Lichterketten haben herzlich wenig mit der Gelassenheit des Christfestes oder mit der ruhigen Jahreszeit zu tun. Eine schöne Dekoration sollte das beachten und eher dezent wirken, anstatt blendend in die Augen zu springen.
Zimt und Nelken für ein angenehmes Dufterlebnis
Eine gelungene Winterdeko lässt sich nicht alleine auf das Weihnachtsfest reduzieren. Die kalte Jahreszeit an sich bringt genug Elemente mit sich, die zur Verschönerung der Räume taugen. Zunächst sollte dafür die allgemein ruhige Stimmung aufgegriffen werden. Winterliche Verzierungen entfalten meist sehr dezent ihren Charme. Das können kleine Kerzen oder Teelichter sein, die einen gemütlichen Fernsehabend anreichern. Auch die Verwendung von winterlichen Motiven wie Nadelbäumen, Waldtieren oder Schneeflocken kann auf Servietten oder dem Tischgedeck eine Stimmung erzeugen, die das Herz erwärmt, während draußen der eisige Frost sein Unwesen treibt. Für ein feines Aroma sorgen die Räuchermännchen sowie ein Hauch von Zimt, Nelken und ähnlich weihnachtlichen Gewürzen.
Das Fest der Dekoration – Highlight der Winterdeko
Aber natürlich bildet der Heilige Abend den Hauptanlass für die Winterdeko. Zu keinem Zeitpunkt im Jahr wird mehr dekoriert als zu Weihnachten. Bereits im Advent geht es mit Lichterbögen in den Fenstern und einem Kerzenkranz feierlich los. Das Fest selber wird mit dem beinahe obligatorischen Christbaum eingestimmt. Lichterketten, goldene Kugeln und die krönende Baumspitze sind dafür fast schon ein Muss. Je nach Vorliebe kann die Dekoration eher traditionell oder religiös ausfallen. Etwa dann, wenn kleine Engelsfiguren, eine Krippe und ähnlich christliche Elemente in die Ausschmückung des Raumes einbezogen werden. Daneben sind Kränze aus Tannenzweigen, Sterne aus Stroh oder ein Korb mit Datteln, Nüssen oder Rosinen eine weitere Möglichkeit, die besinnliche Zeit in die Wohnung zu holen.