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Hilfreiche Tipps zu Tapeten und Tapezieren

Es kommt immer mehr in Mode, die Wände in den Zimmern relativ unbehandelt zu lassen. Schließlich ergeben die verbauten Steine ja auch einen ansehnlichen und durchaus interessanten Eindruck. Zudem sind alle Arten von Putz gegenwärtig sehr gefragt. Der Klassiker ist jedoch nach wie vor, die Räume zu tapezieren.

Vorsicht, es wird nass

Beim Tapezieren sollte der Boden gut abgedeckt werden. Ebenso müssen die Wände freigeräumt sein. Schränke oder andere Möbel haben in dem betreffenden Zimmer nichts zu suchen. Zudem wird der Tapeziertisch einigen Platz für sich beanspruchen. Begonnen wird damit, die alten Tapeten zu entfernen. Hierbei lohnt es sich, diese zuerst mit einem Messer einzuritzen. Mit warmem Seifenwasser werden sie sodann eingestrichen und lösen sich nach wenigen Minuten bereits großflächig ab. Je öfter dieser Vorgang wiederholt wird, umso bequemer kann die Tapete beseitigt werden. Bei besonders saugstarken Untergründen kann es nun notwendig sein, eine Makulaturtapete zu kleben. Diese besteht aus relativ robustem Papier und wird ähnlich an die Wand gebracht wie die Raufaser.

Der Kleister macht’s

Eine der wichtigsten Regeln des Tapezierens ist es, genug Kleister aufzutragen. Gemeinhin hält sich der Brauch, erst die Tapeten und dann die Wände damit einzupinseln. Doch ist das bereits ein Fehler. Eine Malerbürste wird nie die Mengen Kleber auf das Papier bringen können, wie es nötig wäre. Im Idealfalle kann dafür eine Kleistermaschine im Baumarkt ausgeliehen werden. Hier lässt sich einstellen, wie viel Leim aufgetragen werden soll. Für jede Tapetenart ist ein bestimmter Verbrauch vorgeschlagen. Er ist einzuhalten. Ebenso wichtig ist es, die Tapetenbahnen anschließend gut durchweichen zu lassen. Das kann einige Minuten dauern. In jedem Falle sollte der Kleber gut in das Papier einwirken können.

Bahn für Bahn – Richtig tapezieren

Vor dem Einkleistern wird die Höhe des Raumes gemessen. Am oberen und unteren Rand der Tapete sollten etwa 10 Zentimeter zusätzlich einberechnet werden, um beim Tapezieren alle Eventualitäten kontrollieren zu können. Mit diesem Gesamtmaß werden die einzelnen Bahnen zugeschnitten. Jede von ihnen wird anschließend eingekleistert. Nachdem der Kleber gut einziehen konnte, lässt sich jede Bahn verkleben. Dazu wird sie von oben an die Wand gehalten und möglichst gerade angebracht. Die Tapete kann grob fixiert werden, lässt sich jedoch noch leicht lösen und neu anbringen. Erst wenn sie optimal hängt, wird sie mit einer Tapezierrolle geglättet. Den Stoßkanten zwischen zwei Bahnen sollte zudem mit einer kleinen Rolle besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden. Hier löst sich der Kleber meist sehr schnell. Ist der Raum fertig tapeziert, sollte er bei leichter Luftzufuhr einen Tag trocknen können.

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